• Rudolf Eucken: Der Kampf um einen geistigen Lebensinhalt (2. Auflage Leipzig 1907) - Titelblatt | Rudolf Eucken - Porträtfotografie von Rudolf Dührkoop aus: Rudolf Eucken: Lebenserinnerungen (Leipzig 1921) | Rudolf Eucken: Die weltgeschichtliche Bedeutung des deutschen Geistes (Stuttgart 1914) - Titelblatt

26. Tag der Ostfriesischen Geschichte

Ostfrieslands einziger Nobelpreisträger: Zum 100. Todestag des Philosophen Rudolf Eucken (1846-1926)
Sa
14.11.2026 10:00 Uhr
Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft
Georgswall 1, 26603 Aurich
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Ostfriesischen Landschaft und des Niedersächsischen Landesarchivs - Abteilung Aurich

Rudolf Eucken ist bis heute der einzige Nobelpreisträger, den Ostfriesland hervorgebracht hat. 1908 erhielt der Philosoph den Literaturnobelpreis für ein Werk, das um die Frage nach dem geistigen Lebensinhalt kreiste und weit über die Fachwelt hinaus gelesen wurde. In Jena, wo er fast ein halbes Jahrhundert lang lehrte, wurde er zu einer öffentlichen Figur von europäischem Rang.

Seine ostfriesische Herkunft blieb dabei präsent. Geboren in Aurich und geprägt vom Unterricht am dortigen Ulricianum, hielt Eucken über Jahrzehnte Kontakt zu Landsleuten. Dieses Netzwerk zwischen dem thüringischen Universitätsort und der ostfriesischen Heimat zeigt, wie eng regionale Bindung und wissenschaftliche Karriere verflochten waren.

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